Donnerstag, 25. August 2016

The best of both worlds

Ja, ich bin wieder da. Hallo :)

Ich muss Euch nämlich unbedingt zwei neue Lieblinge zeigen.

Liebling Nummer eins ist ein frisch entdeckter Fotohintergrund mit dem ich endlich so richtig glücklich bin. Ihr dürft Euch also schonmal an ihn gewöhnen.

Liebling Nummer zwei ist ein neuer Hoodie!


Erstmal zum Stoff! Als ich noch ganz nigelnagelneu in der Nähwelt war, war der erste Shop den ich entdeckt habe Evli´s Needle. Natürlich kann man dort online bestellen, aber ich wollte so gerne mal dort hin.
Kassel ist leider etwas weit weg. Daran vorbei fahren wir zwar manchmal auf dem Weg in die Heimat, jedoch ist es da immer entweder Nacht oder Sonntag. Oder Sonntagnacht.

Jetzt haben die Evlis ein zweites Geschäft aufgemacht und zwar in Würzburg. Schon viel besser, aber zum spontanshoppen immernoch zu weit weg.

Vor ein paar Wochen waren wir nun auf einer Hochzeit im Norden (ihr habt die Blaubeerfeldbilder gesehen?!) und haben noch einen Tag bei Piepsies Patentante drangehängt. Der Rückweg führte uns durch Würzburg. An einem Montag!!!


Vorsichtig habe ich erwähnt, dass es dort ja so einen Laden gibt, der könnte ganz nett sein und mein toller, lieber Ole: "Dann fahren wir doch hin!"

Und was soll ich sagen?! Ich wurde nicht enttäuscht. Eine tolle Auswahl, toll sortiert und mit dem gewissen Charme, der es so gemütlich und inspirierend macht.

Und endlich, endlich konnte ich ihn in live sehen: Den Vintage-Sweat!

So viel habe ich schon von ihm gehört; die Qualität soll so toll sein, die Farben seien ein Traum und und und.

Kurz un bündig:
Es stimmt. Alles!

Mein Trockner hatte etwas zu kämpfen und den Inhalt des Flusensiebs hätte ich getrost als Kissen benutzen können, aber so ist das eben bei nicht-angerauhten Sweatstoffen. Und bestimmt lag es auch an der Menge, schließlich hatte die Maschine mit Stoff für drei Kapuzenpullis zu kämpfen.

Drei? Pieps, ich, und? 
Ole! 
Ja, ich durfte tatsächlich sogar einen Pulli für meinen ganz-bald-Angetrauten nähen. Fotos folgen.




Der Sweat liegt wirklich ganz wunderbar unter der Nähmaschine und fühlt sich angezogen ein bisschen nach Strandhandtuch an- ein Traum!

Das Material war also gefunden, gekauft und gewaschen. Nur welcher Schnitt ist des Stoffes würdig?

Am Besten sitzt bei mir ja die Martha von Milchmonster. Aber ich mag die Kapuze der Lynn von pattydoo so. Und Der Pulli sollte recht schlicht bleiben, also wollte ich auch keine Unterteilung. Die Lösung lag nahe:

Puzzlezeit!

Den Ausschnitt habe ich samt Knipsen und Kapuze von der Lynn genommen und bei der Martha habe ich die Stilvariante des oberen Vorderteils mit dem Unterteil kombiniert und die entstandene Lücke als Abnäher genutzt. Das klingt jetzt verzwickt, aber solltet ihr mal die Schnitt vor Euch liegen haben, wisst ihr sofort, was ich meine.




Vor dem Nähen war ich mächtig nervös! Hab ich die richtige Größe gewählt? Geht meine Bastelei auf? Steht mir das rot überhaupt?

Vor lauter Nervosität habe ich an den Martha-Teilen des Schnitts eine Nahtzugabe hinzugefügt- obwohl da doch schon eine war! Normalerweise ist sowas reichlich blöd, da es den Sitz des Schnittes komplett verändern kann. Ich hatte aber ein riesen Glück, denn mein Hoodie sitzt perfekt und wäre ohne diese paar Millimeter wohl etwas eng geworden. Puh...

Was den Abnäher angeht: Er sitzt tiefer als ich dachte dass er sitzen würde und macht leichte Falten. Aber lustigerweise machen genau diese Falten an eben jener Stelle mir eine Taille wo garkeine ist. Doppeldusel also!

Ihr merkt es bestimmt, ich bin überglücklich mit meinem neuen Shirt und freue mich direkt noch mehr auf den Herbst als sowieso schon. Ja, ich freue mich! Zwar hätte selbst für mich der Sommer etwas sommerlicher sein dürfen, aber vielleicht wird ja dafür der Oktober umso schöner. Der Oktober der mit einer Geschwindigkeit näher rückt so dass mir ganz schwindelig wird. Der Oktober, in dem ich ja heiraten werde. Wenn ich nicht vor lauter Schwindel einfach umkippe...
Details:
Stoffe, Bündchen un Kordel: Evli´s Needle.
Schnitt: Kapuze der Lynn von Pattydoo. Der Rest ist die Martha von Milchmonster, allerdings mit zusammengesetztem Vorderteil, Abnäher und verlängerten Ärmeln/ verkürzten Bündchen.
Ösen von Prym
Akzente aus SnapPap

Ich mache mich jetzt auf den Weg zum RUMS und bin gespannt, ob der Herbst auch in anderen Kleiderschränken eingezogen ist. 

Habt einen tollen Tag,
F2

Dienstag, 23. August 2016

Weil man nie genügend Omi-Hobbys haben kann...

Oh ich freue mich so sehr!

Zum einen, da ich am Wochenende endlich mal wieder Fotos schießen konnte und das auch noch vor einem frisch entdeckten super-Hintergrund. Hurra!!

Zum Anderen, weil ich mal wieder etwas neues gemacht habe, nämlich häkeln! Nein, stricken, nähen, imkern und Marmelade kochen reichen mir nicht als altmodische Hobbys, ich muss jetzt auch häkeln.

Ok, ganz neu ist das ganze nicht, ich hab´als Kind schon häkeln gelernt, aber in den letzten Jahren hab´ ichs einfach nicht mehr gemacht. Und es wäre wohl auch dabei geblieben, wäre ich bei facebook nicht auf die Garnstube gestoßen.

Ich kannte bisher nur die Wolle, die es hier und da in Wollgeschäften zu kaufen gibt. Lana Grossa, Rödel, Drops... ihr wisst bestimmt, was ich meine. Was ich nicht kannte:

Bobbel!

Farbverlaufsgarne, die aus mehreren, nebeneinander herlaufenden Fäden bestehen, die nach und nach mit anderen Farben verknotet werden. Großartig!



Und bei der Garnstube gibt es Farben! Ehrlich, so viele Farben!!! Ich hätte gleich 20 Bobbel bestellen können, habe mich aber auf zwei beschränkt. Vorher musste ich noch schauen, welche Länge ich brauche, denn, so wie auch die Fadenmenge, kann man diese selbst wählen. Meine beiden Bobbel haben eine Lauflänge von 1050 Metern und sind dreifädig.


In der Facebookgruppe des Shops habe ich nach Ideen für Anleitungen gefragt und mich schnell entschieden: Ein Bruinen von Jasmin Räsänen sollte es werden. Und wurde es dann auch.

Ich musste mich tatsächlich ins häkeln wieder hineinfuchsen und gerade am Anfang auch immer wieder Teile aufribbeln. Zum Glück ist das Auftrennen beim häkeln sooo viel einfacher als beim Stricken!

Hach und am Anfang geht´s so schön schnell, eine Reihe nach der Anderen. Aber die Reihen werden länger und länger. Ein Glück, dass es so viel Spaß macht und immer die Aufregung dabei ist, wann denn endlich der nächste Farbwechsel kommt. 

Und so hatte ich auch genug Zeit, wieder richtig ins Häkeln hineinzukommen.











Das nächste Tuch ist schon geplant, nämlich ein Edlothia. Und, darauf freue ich mich schon so sehr, ich häkle es nicht allein. Ich bekomme Gesellschaft von dreien meiner Nähmädels und wir machen einen kleinen CAL (Crochet-Along). Das heißt, wir werden alle gleichzeitig das Gleiche häkeln- nur aus verschiedenen Bobbeln. Ich schreibe hier natürlich, wann es losgeht und halte Euch auf instagram immer auf dem Laufenden. 

Wer in der Handarbeitsszene unterwegs ist wird sich jetzt denken: Moooment! Edlothia-CAL? Den gibt´s doch schon bei "Wolle Kunterbunt mit Herz". Jep, stimmt, aber wir haben ihn komplett verpasst. 

Davon gehört habe ich, also er schon fast vorbei war und da die Lieferzeit für Handgewickelte Bobbel meistens um die vier Wochen beträgt, konnte ich auch nicht mehr später einsteigen. Deswegen machen wir jetzt unseren Eigenen :)










Achja, ich habe mir mittlerweile doch noch einen dritten Bobbel bestellt. Aber der MUSSTE sein- er heißt nämlich Wattenmeer!


Tuch: Bruinen von Jasmin Räsenen
Wolle: Calypso von Garnstube, 3 Fäden, 1050Meter Lauflänge, fast komplett aufgebraucht.

Bis dann!
F2





Sonntag, 21. August 2016

Mach doch mal eben...


Hallo.

Ich komme endlich mal wieder zum Schreiben. Seit Pieps sich kreischend an meine Finger klammert, sobald ich den Computer öffne, geht das mit dem Posts schreiben nämlich nur noch nachts. Also jetzt (21.08.2016, 01:26 Uhr)...

Und mal eben so ist ein Post ja schließlich nicht geschrieben, das wär nix für mich. Schließlich möchte ich mir Mühe geben wenn ihr schon alle extra auf unsere kleine Seite kommt.

"Mal eben" klappt es da schon eher mit dem Nähen. Aber dieses Mal stand ich vor einer kleinen Herausforderung:

Ole´s Tante hat mir nämlich zwei wirklich hübsche Stoffe geschickt, damit ich daraus etwas für die Piepsmaus nähen kann. Ich habe mich unheimlich gefreut, denn sowohl die Farben, als auch das dezente Muster sind ja ganz meins. Es gab nur ein Problemchen:

Der eine Stoff ist Jersey- der andere Webware!












Ohje...

Aber zum Glück habe ich schon öfter Anleitungen für Röcke oder Kleider aus mehrere Stufen gesehen und dachte mir, dass das ja auch für ein Shirt gehen muss. Den Ausschnitt und die Ärmellöcher gehören zum "Little Mermaid" Schnitt aus der Ottobre 3/16. Den Schlitz hinten habe ich mit einem Beleg genäht, so gefällt er mir viel besser. Und schon kam die erste Baumwoll-Webware-Stufe. Ich habe einfach den Stoff gerafft und mit einem elastischen Stich an den Jersey genäht. Das ging ganz wunderbar. Dann nochmal Jersey und zum Abschluss mit dem Rüschfuß noch eine Reihe Webware angenäht.
Der Rüschfuß ist übrigens ein tolles Teil. Ich habe ihn von meiner bald-Schwiegermami zu Weihnachten bekommen und dachte zuerst, dass ich ihn wohl nie nutzen werde (Rüschen sind ja meistens nicht mein Ding). Aber das macht so einen Spaß!!!!!! Ehrlich, ihr könnt es Euch nicht vorstellen...

Und das wars auch schon.

Wir waren dann gestern "mal eben" Fotos machen, so dass ich Euch das Shirt nun auch endlich zeigen kann. Ich würde beim nächsten Mal die Stufen wohl etwas länger machen, denn so ist Pieps manchmal bauchfrei. Aber irgendwie ist es auch gerade dadurch besonders niedlich und meine Kleine liebt es, jedem stolz ihren "Ba" zu präsentieren. Und wenn sie glücklich ist, kanns ja so falsch nicht sein :)


Mütze: Family Beanie von Kid5, Stoff "Smell of Countryside" von Monkeys & Pumpkins.
Oberteil: Abgewandelte "Little Mermaid" aus der Ottobre 3/16, Stoffe waren ein Geschenk.
Leggings: Himmlische Beinchen Luise von Himmelblau, Stoff "Dotties peachy" von Monkeys & Pumpkins.

Habt einen wunderschönen Sonntag!!
F2

Donnerstag, 11. August 2016

Blaubeer-Hosen

Was macht einen guten Sommer für mich aus?
Sonne, Meer, Eis, Barfuß laufen, lange Abende auf dem Balkon oder im Garten, Grillenzirpen und Wassermelonen. 
Was einen perfekten Sommer ausmacht?

Blaubeeren pflücken zu gehen!


Wir waren am Wochenende erneut im Norden, diesmal allerdings nur kurz um die Hochzeit einer Freundin zu feiern. Genug Zeit um nach Loy aufs Heidelbeer-Selbstpflückfeld zu fahren war aber dennoch.

Natürlich habt ihr meine Pieps noch nie erlebt, wenn sie Blaubeeren sieht. Aber ihr dürft mir glauben: Sie flippt aus! Blaubeeren gehen über alles! Sogar über Käse!

Und so kam es, dass das Kind völlig konzentriert vor dem Blaubeerstrauch stand und anscheinend nicht fassen konnte, dass wirklich alle, alle diese Beerchen in ihr Bäuchlein wandern durften.



Dann konnte sie es aber doch fassen...
Und so pflückte und kaute und strahlte und schmatzte meine Kleine eine halbe Stunde vor sich hin, während Ole, meine Mama und ich fleißig unsere mitgebrachten Behälter (und natürlich auch unsere Bäuche) füllten. Und das ging so schnell!






Die Heidelbeersträucher hingen so voll mit perfekten, reifen Beeren, dass wir innerhalb einer dreiviertel Stunde über elf Kilogramm pflücken konnten. Eigentlich sogar etwas mehr, nur hat Pieps bemerkt dass es noch viel einfacher ist, sich neben die vollen Schälchen zu setzen und daraus zu naschen. So spart man sich das pflücken...


Tja und was trägt man eigentlich zum Blaubeerpflücken in dieser Saison? Na klar: Blaue Hosen!

Wie praktisch, dass meine Mama und ich uns vor kurzem in der Stoffhalle Oldenburg den gleichen Stoff gekauft haben um uns Sommerhosen zu nähen. Und welch ein Glück, dass noch genug Stoff für eine Pieps-Leggings da war. So hatten wir nun alle, dem Event angepasste, Generationshosen. In etwas Anderem würden wir selbstverständlich NIE aufs Blaubeerfeld gehen. Was sollen denn die Leute sagen...












Was macht man aber nun mit elf Kilogramm Blaubeeren?

Drei Kilo wurden genascht, ein Kilo wurde zu Fruchtleder verarbeitet (und dann im Norden vergessen..., egal, die anderen Enkel freuen sich!), zwei Kilo wurden zu Marmelade, ein Kilo in Muffins gestopft und die restlichen fünf Kilogramm haben wir eingefroren. Denn sowohl mein Patenkind (welches oft bei Oma zu Besuch ist) als auch ich lieben es, gefrorene Beeren zu lutschen. Ehrlich! Es gibt nichts Besseres! 


Zu den Generationshosen:
Stoff ist aus der Stoffhalle Oldenburg
Schnitt Oma: Aus irgendeiner Zeitschrift, genaueres weiß ich leider nicht.
Schnitt F2: Das Hosenteil des Velara-Overalls von Schnittgeflüster. Der Bund ist mit Rüschband gerafft.
Schnitt Pieps: Natürlich die himmlischen Beinchen Luise von Himmelblau (schmal geschnitten). Unser liebster Leggingsschnitt.
Achja, mein Shirt passt nicht zur Hose. Alleine ist es aber echt hübsch und bekommt deshalb bald einen eigenen Post. 

Eine Blaubeerlinkparty gibt es glaube ich nicht, aber eine Party, bei der es nur um uns Mädels geht, und da hier ja gleich drei von uns benäht wurden, huschen wir schnell zum RUMS.


F2


Freitag, 29. Juli 2016

Ein Elefant zum Matschen

Vor einiger Zeit hat Euch ja F2 schon von ihrem Abenteuer an der Bandsäge und dem Hörnchen erzählt, heute möchte ich Euch mein Projekt vorstellen: eine Matschküche!

In der Kreativwerkstatt der Baumarkt-Kette Toom gibt es jede Menge tolle Ideen zum Selbermachen. Ich wollte eigentlich zuerst eine normale Kinderküche machen, da unsere Kleine aber so gern mit Wasser und Erde matscht, war die Idee schnell geboren, eine Matschküche für den Garten zu machen.


Der Papa hat es sich nicht nehmen lassen und hat eine super tolle Küche in Elefantenform ausgesägt und mit einem kleinen Schlauchsystem und Trichtern ausgestattet, sodass der Elefant sogar Wasser aus dem Rüssel spritzen kann!


Als erstes haben wir (im Folgenden "der Papa" genannt) die Umrisse des Elefanten auf eine große Holzplatte gezeichnet und mit der Stichsäge ausgesägt.


Aus vom toom-Baumarkt zugesägten Brettern hat er dann ein simples Regal zusammengeschraubt. Die Platte haben wir extra etwas tiefer und abgerundet sägen lassen, damit die kleinen Beinchen sich nicht an den unteren Brettern stoßen. In die Platte wird außerdem die Aussparung für die Plastikwanne gesägt. Dann wird die Elefanten-Rückwand angeschraubt.


Jetzt wirds schön bunt: Bei der Farbe haben wir uns für ein kräftiges Limettengrün entschieden, das zwar nicht wirklich elefantisch ist, aber es macht einfach gute Laune. Nach einer Grundierung und zwei Schichten Limette leuchtet die Küche jetzt richtig schön und hat auch schon einige Sommergewitter ohne Probleme überstanden.


Für das Schlauchsystem konnten wir zwei Reste Waschmaschinenschlauch benutzen. Die werden durch drei Löcher geführt und auf der Rückseite mit Schraubhaken befestigt. Die Trichter sind auf die Schläuche gesteckt und werden ebenfalls mit Schraubhaken bzw. mit einer normalen Schraube an der Rückwand befestigt.


Die beiden Schläuche kann man je nach Lust und Laune herausziehen, um noch besser matschen zu können. Noch muss ich mit der Gießkanne das Wasser nachgießen, aber ich glaube, schon im nächsten Sommer wird die Kleine nicht mehr so klein sein und sich selber helfen können! 



Ich bin sooooo stolz auf unsere Elefanten-Matschküche und anscheinend kommt sie auch gut an: es ist wirklich richtig schwierig, Pumba davon wegzubekommen! 



Wir haben übrigens noch Material vom toom übrig, lasst Euch überraschen, was daraus geworden ist!

In der Zwischenzeit könnt Ihr Euch in der Kreativwerkstatt umschauen und selber loslegen, wir würden uns freuen, Eure Werke zu sehen!

Eure F1


Vielen Dank an den toom Baumarkt, der diesen Beitrag gesponsert hat,

Dienstag, 26. Juli 2016

Karl/a Chamäleon


Hallo!
Heute habe ich viele, viele Fotos für Euch und dazu auch noch von etwas ganz neuem und tollen!


Meine lieben Freundinnen Juliane von Oberschätzchen und Anja von K´Stoffel haben nämlich ihre Krativität und ihr Talent geballt und entstanden ist Karl/a! Ein zaubersüßes Chamäleon. Und ich durfte es zur Probe plotten! Hurra!

Karla kommt auf einem Ast daher, mit Blättern und allem, was so ein Ast braucht. Auch eine kleine Fliege ist mit dabei, allerdings hat unsere Karla auf den Fotos die Fliege bereits verspeist- ich war zu langsam.








Schnitt: Flora von Mein Zierstoff, Stoff und Schrägband vom Fingerhut Benningen
Ich war irgendwie von Anfang an ganz begeistert von der Kombi Chamäleon/Glitzerfolie, weshalb ein zweites Tierchen entstanden ist. Diesmal ein Karl:

Wie ihr seht hat diese Fliege es bisher noch geschafft, der flinken Zunge zu entgehen.







Am Freitag ist dieses Shirt entstanden und wir wollten eigentlich direkt auf den Spielplatz gehen zum Fotografieren. Aber erst musste Pieps schlafen und dann hieß es ja, es kommen starke Gewitter mit Hagel und allem.

Also haben wir das Fotoshooting auf den Balkon verlegt. Völlig unnütz, wie sich später herausstellte, denn das Gewitter, ohne Hagel, kam erst Nachts. Nunja...















Bei Karl habe ich mich dazu entschieden, nur die Umrisse zu nutzen. So sieht es aus, also habe er sich (samt Ast) ganz chamäleonartig an den Hintergrund angepasst.



Es war übrigens gar nicht so, Karl aufs Foto zu bekommen, da Pieps so begeistert von den Fransen ihres Shirts war, dass ihre kleinen Zappelfinger das Tierchen fast immer bedeckt hatten.


Achja, ich habe mir fest vorgenommen, das nächste Chamäleon viel größer zu plotten und mittig auf ein Shirt zu setzen. Eigentlich sollte nämlich schon dieser Glitzerkarl zentral landen- aber er ist einfach zu klein geworden.
Schnitt: Funny Fringes, Ottobre 3/16, Stoff "Smell of Countryside" von Monkeys and Pumpkins

Die Folien sind allesamt von Plottermarie. Das grün im Ast war sogar ein Teststreifen, den ich zu meiner Bestellung geschenkt bekommen habe. 

Den dünnen Jeansstoff  und das Schrägbandvom Kleidchen hatte ich aus dem Fingerhut Benningen, allerdings aus der Restekiste. 
Den tolle Jersey vom Fransenshirt bekommt ihr hier, momentan sogar reduziert!!

Und jetzt das wichtigste: Karl/a ist ein Freebook! Kommt einfach in die Gruppe von Juliane und Anja, da gibt es die Datei, so wie viele, viele Designbeispiele. 

Zum Abschluss heute eine Sensation! Piepsielottas erstes Selfie! Kim Kardashian kann einpacken...


F2

Verlinkt beim Creadienstag, den Dienstagsdingen und Handmade on Tuesday 



Sonntag, 24. Juli 2016

Anker & Streifen

Wer uns bei instagram folgt, hat gestern mitbekommen, dass ich ein neues Tutorial ausprobieren wollte. Es ging darum, an einen Bodyschnitt Spaghettiträger zu basteln.

Mein Fazit:


Ich bin begeistert!!!

Der Reihe nach: Pieps trägt täglich Bodys, außer ist ist unheimlich schwül. Zum einen mag ich es, wenn die Nieren immer einen leichten Schutz haben und zum Anderen bleibt die Windel da, wo sie sein soll. Allerdings nutzen wir die Einteilerchen tatsächlich nur als Unterwäsche- nicht als Shirtersatz. Deshalb liebe ich Bodys mit kurzen TRägern. Denn T-Shirt unter Shirt ist mir meist zuviel.Von h&m hatte ich noch gut sitzende Bodys vom letzten Jahr, aber so langsam wurden sie eben doch zu klein. Einfach bei einem Bodyschnitt die Ärmel weglassen geht natürlich auch! Aber zum einen sieht das meiner Meinung nach oft (nicht immer!!) arg gebastelt aus, vor allem wenn die Bündchen sehr breit sind, zum anderen sind diese Bodys oft so hoch geschnitten, dass sie im Sommer unter den lockersitzenden Shirts herausblitzen. Nicht tragisch! Aber eben auch nicht ideal...

Ich hatte mich also schon damit abgefunden, basteln zu müssen, als meine liebste Sina mit einen Link geschickt hat, nämlich DIESEN HIER.

Im Urlaub im Norden habe ich dann diese Traumstöffchen in der Stoffhalle Oldenburg entdeckt, sie zu DEN perfekten Bodystoffen auserkoren und mich nun, wieder daheim, ans Werk gemacht,

Das mit dem Flatlay muss ich noch üben. Hab grad nochmal nachgeschaut, links
unten ist in Wirklichkeit nicht länger als rechts. Nächstes Mal dann...
Allgemein zum Tutorial: Firlefanz hat da wirklich großartige Arbeit geleistet. Die Anleitung ist super verständlich, toll bebildert und einfach nachzumachen. Natürlich kann man so nicht nur Bodyschnitte verändern, sondern auch Shirts und Kleider für Kinder und Damen. Für Herren bestimmt auch ;)
Ich habe direkt aus beiden Stoffen einen Body zugeschnitten, dann gemerkt dass ich bei pink zweimal das Vorderteil erwischt habe, so dass Pieps gleich zwei rosafarbene und einen blauen bekam. 

Dann gings ans Nähen.Bisher stand ich ja auf Kriefsfuß mit der Einfasstechnik, bei der beide offenen Kanten eingeschlagen werden. Hier kam ich aber nicht drum herum und- siehe da- trotz sich einrollendem Jerseys Hat es richtig gut geklappt!! Das Absteppen hat wieder meine Zwillingsnadel übernommen- das mag ich einfach am Liebsten!
Und wenns läuft, dann läufts. So gut hat das spätere festnähen der versäuberten Kanten mit der Overlock noch nie geklappt. Hurra!!!
Die Wichtigste Frage ist natürlich: Sitzt das Teil jetzt auch? Die Antwort ist so einfach wie klar: JA!
Als Grundschnitt hatte ich übrigens den Body aus Nähen mit Jersey von Pauline Dohm genommen. Der bisher einzige Klimperklein-Schnitt den ich so richtig liebe, denn er sitzt einfach perfekt- vor allem am Po.

Ich bin so, so glücklich mit Piepsie´s neuen Bodys, ich glaube sie wird von nun an nur noch welche nach diesem Schnitt in Kombination mit diesem Tutorial bekommen. Und vielleicht auch nur aus diesem Stoff. Ich liebe diese Streifen und Anker Kombi!!!

Habt ihr auch schon etwas nach dem Tutorial von Firlefanz genäht? Zeigen!!!
F2


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