Montag, 31. August 2015

Das Auftrennen einer Overlocknaht


Hallooo :)

Ich lese immer wieder, dass viele daran verzweifeln, eine Overlock-Naht aufzutrennen, und dann die ganze Naht abschneiden. Dabei ist das wirklich ganz, ganz einfach, wenn man einmal weiß, wie es geht. Mir wurde das Ganze von der tollen Ania bei meinem Einführungskurs zur Overlock im Kaktus & Perronegro erklärt, es gibt auch Video-Tutorials dazu, aber ich mache euch heute mal eine bebilderte Schritt-für-Schritt Anleitung (meine Erste übrigens- Aufregend!). Auf geht´s!
So sieht eine normale Overlocknaht in etwa aus:
Von vorne.
Von Hinten (schon nach dem nächsten Schritt. Hatte vergessen, dieses Foto zu machen).
Jetzt schneidet ihr die Enden knapp ab. Dadurch verknotet sich bei den nächsten Schritten nichts.
Jetzt wird es interessant. Ihr fangt, unbedingt von rechts, an und löst den kleinen Faden, der mittig über der Naht liegt, heraus. Sobald ihr ein etwa 1-2 cm langes Stück herausgetrennt habt, könnt ihr vorsichtig daran ziehen, und mit etwas Geschick rutscht der Faden aus dem gesamten Nähstück heraus.

Nun kommt die einzige etwas knifflige Stelle. Ihr müsst nämlich einen der Beiden unteren Fäden genauso wie im vorherigen Schritt herauslösen. Und zwar den, der genau AUF der Naht liegt, nicht den dazwischen. Also den roten löst ihr heraus, nicht den gelben!

Der letzte Schritt geht ganz von alleine, denn die zwei übrigen Fäden liegen nur noch lose auf bzw. unter dem Stoff :)
Tadaaaaaaaaaa, das wars schon!!
Ich hoffe, man kann alles wirklich gut erkennen und Ihr alle stürzt euch jetzt ungläubig an Eure Maschinen und könnt gar nicht fassen, wie leicht das geht ;) Falls nicht, lasst es mich wissen!
Eure F2

Sonntag, 30. August 2015

Picknickdecke - Fuchsgestreift auf Feld und Wiese

Wir waren ewig auf der Suche nach der perfekten Picknickdecke: sie sollte wasserabweisend, weich und groß genug für zwei + eins sein. Und hübsch außerdem. Es war unmöglich. Also blieb uns nur noch eins: sie selber zu machen. Wir haben hin- und herüberlegt und sind zu folgendem Ergebnis gekommen:





Einen einfachen Bettbezug mit Reißverschluss in einem hübschen, sommerlichen Muster für die Oberseite und für die Unterseite eine Wasser abweisende Zeltplane. Und in den Bettbezug eine weiche Sommerdecke.


Damit wir die Decke bequem zusammenrollen und tragen können, hat sie zwei Riemen bekommen, die mit zwei praktischen Magnetclips super einfach verschlossen und geöffnet werden können. 


Außerdem haben wir ihr ein weiches Tragepolster verpasst.


Und weil die Bettdecke mit einem Kopfkissenbezug geliefert wurde, habe ich aus dem großen Bezug einen Bezug für ein kleines Kissen geschneidert. 


Die Decke war schon häufig im Einsatz und dementsprechend musste sie auch schon gewaschen werden;-) - was kein Problem im der Waschmaschine war. Jetzt hoffe ich auf einen schönen Herbst, in dem wie die Decke noch oft nutzen können!
Eure F1

Samstag, 29. August 2015

Wettbewerb und Herzenssache

Hallo!

Heute gibt es nichts Neues von mir zum Zeigen. Das liegt daran, dass ich gerade an zwei Projekten werkel. Das erste ist ein Nähwettbewerb, an dem ich teilnehme. Der Erste überhaupt! Aber das Thema ist auch einfach wie für mich gemacht:
Ich lieeeeebe den Herbst, weshalb ich mich, ohne groß nachzudenken, dafür angemeldet habe. Alle Teilnehmer haben das gleiche Schnittmuster für eine Latzhose bekommen und müssen dies nun bis zum 6.9. vernähen. Wichtig dabei ist, dass die fertige Hose irgendwie zum Thema Herbst passt. Wer den Wettbewerb letztendlich gewinnt, entscheiden 4 Juroren und ihr, indem ihr auf der Metterschling und Maulwurfn- Facebook-Seite abstimmt. Aber wie erfahrt ihr nun, welche Hose von mir ist? Ganz einfach: Gar nicht :) Der Wettbewerb soll und wird sehr fair ablaufen, weshalb ihr natürlich für eure Lieblingsmodelle abstimmen sollt, allerdings unabhängig davon, wer sie genäht hat. Wenn es ans Abstimmen geht, sag ich euch nochmal Bescheid, denn so wie ich es bisher in der Wettbewerbsgruppe mitbekomme, werden großartige Hosen dabei sein! Ein bisschen müsst ihr euch noch gedulden, während ich mir die Finger wundnähe ;)

Das zweite Projekt ist eine tolle Idee und eine wahre Herzensangelegenheit der lieben Susanne von mamimade  Auf ihrer Seite ist ausführlich alles erklärt, aber ich fasse es hier nochmal kurz für euch zusammen:
Es geht um die Ausbeutung der Näherinnen in der Bekleidungsindustrie. Einfach so von jetzt auf gleich stoppen können wir es nicht, aber wir können darauf aufmerksam machen. Und das macht Susanne mit ihrem Katalog "This is not okay!" Darin zu sehen sind Nähbloggerinnen, die, für dieses Foto, nur selbstgenähte Sachen tragen um zu zeigen, dass sie die Arbeit der Näherinnen anerkennen und um den großen Konzernen zu zeigen, dass wir auch ohne sie können.
Und bei dieser Aktion möchte ich unbedingt mitmachen! Hier deshalb meine Bilder

.

Ich trage den Kapuziert4us von Leni pepunkt und eine Mika von dreiems. Der Stoff, ihr kennt ihn schon, ist "Summer Trees", die es jetzt in der Herbstvariante gibt.Ein toller Bio-Jersey!. Das graue Bündchen und den Sweat habe ich in der Stoffhalle in Oldenburg gekauft.
Ich habe mich für dieses Outfit entschieden, da die Mika super bequem und einfach zu nähen ist, und der Kapuziert das erste selbstgenähte für mich war, das ich so richtig gerne mochte.

Liebe Susanne, ich finde deine Aktion wirklich großartig, und hoffe, dass ich dabei sein darf! Such Dir bitte einfach eines de racht Bilder aus, dann schicke ich es Dir per email. Du darfst entscheiden, welches am Besten in den Katalog passt.

Und falls ich nicht mitmachen kann, schaut euch bitte alle den Katalog an, denn auf die unfairen Bedingungen, unter denen die Näherinnen arbeiten, muss hingewiesen werden!

F2

Freitag, 28. August 2015

Baby-Sonnenhut mit Krempe

Als ich noch einen Sonnenhut für E für den Urlaub brauchte, dachte ich mir, versuche ich es doch mal mit einem Schnittmuster. Nach einigem Suchen fand ich endlich eins für einen Hut, wie ich ihn mir vorgestellt hatte: mit Krempe, Ohrenklappen und Bändern zum Binden, damit der Hut nicht ständig vom Kopf gezerrt wird (und ohne Ohrenklappen wäre er auch noch zum Wenden).


Das Schnittmuster ist von den tollen Designs der Ottobre-Zeitschrift und dazu noch gratis! Die Anleitung ist gut verständlich und das Ganze auch recht einfach zu nähen.

Allerdings bin ich mit meinem Exemplar nicht so ganz zufrieden. Warum? Zunächst habe ich für den Innenstoff ein T-Shirt von mir verarbeitet, das leider beim Nähen ausleierte, deshalb sieht die Krempe auch so zerknittert aus. Außerdem war der Stoff viel zu warm und da die Mütze recht eng saß, schwitzte die arme E in der Hitze ziemlich.


Das nächste Mal würde ich nur einen leichten Baumwoll- oder Leinenstoff nehmen und die Ohrenklappen viel kleiner machen, als angegeben.
Liebe Grüße

F1


PS: sorry für die Qualität der Bilder, da muss ich noch ein bisschen üben!
PPS: Verlinkt auf weekend-wonderland.blogspot.de

Donnerstag, 27. August 2015

Auf der Mainau

Ich komme aus dem Norden und liebe den Norden. Aber manchmal hat es auch Vorteile, im Süden zu wohnen. Zum Beispiel ist der Bodensee nicht weit von Stuttgart entfernt, und somit auch die Insel Mainau.

Deshalb hat "fuchsgestreift" gestern den ersten Betriebsausflug unternommen. Nagut, jedenfalls so etwas in der Art ;) Natürlich kamen unsere Kleinen und die Männer auch mit. Und so haben wir uns schon morgens um 9:00 Uhr in Konstanz zum Frühstücken getroffen. Dort waren wir im "Voglhaus".
So ein tolles, kleines Café! Lecker Frühstück, unglaubliche Muffins und super Kaffee. Und, auch wenns komisch klingt, Toiletten auf denen man sich wohlfühlen kann (mit Glasfenstern, die zu Milchglas werden, sobald man die Tür abschließt- wie im Film!). Zum Cafè gehört ein kleiner Laden, aber als der öffnete waren wir schon auf dem Weg zur Mainau. Dort gibt es kostenlos Bollerwagen zum Ausleihen. Jedenfalls, solange der Vorrat reicht. Und, nur das ihr´s wisst: Er reicht nicht! Also haben wir uns einen Boller-Quinny gebastelt. Mit diesem, einem Kinderwagen mit Kind und einer Babytrage ging es dann endlich los. Wir hatten unheimliches Glück mit dem Wetter und obwohl es ziemlich voll war haben wir immer mal wieder Plätze gefunden, an denen wir ganz in Ruhe und ungestört unsere Decken ausbreiten konnten. Und das haben wir auch ziemlich oft gemacht!

Die Hibiskusblüte ist schon fast vorbei und die Dahlien fangen gerade erst an, bunt zu werden, aber dennoch ist die Mainau wunderschön. Als völlig barrierefrei würde ich sie zwar nicht bezeichnen, da es einzelne Gärtchen gab, die man als Rollstuhlfahrer nicht betreten könnte, und da einige Wege nicht befestigt sind,jedoch ist sie für Ausflüge mit dem Kinderwagen gut geeignet. Und unsere beiden Lütten haben es genossen, dass wir soviele Pausen eingelegt haben!
Verpflegung hatten wir mehr als genug dabei und E hatte viel Spaß dabei, Pieps mit Erdbeeren zu füttern. Man sah es den Klamotten am Ende an ;)
Zum Abschluss haben wir alle unsere Beine nochmal in den Bodensee getaucht, zwischen zahllosen Fischchen und ein paar furchtlosen Enten. Offensichtlich hatten wir einen sehr erfüllten Tag, denn Pieps war sogar zu müde um ihren Abendbrei zu futtern und ich lag um 21:30 völlig erschlagen im Bett. Aber es hat sich gelohnt, denn wir hatten einen richtig tollen Tag und können den Ausflug nur jedem empfehlen!

Wir haben übrigens die Gelegenheit genutzt, um mal ein richtiges Foto von uns fuchsgestreiften zu schießen, damit Ihr auch endlich mal wisst, wessen Beiträge ihr so fleiißig lest. Zusätzlich dazu werden wir bald mal einen Post verfassen, in welchem wir ein bisschen von uns erzählen. Hierzu dürft ihr natürlich Wünsche äußern. Gibt es etwas, das ihr gerne über uns wissen möchtet? Dann schreibt uns einfach einen Kommentar und wir geben unser Bestes, euch alle Fragen zu beantworten.

Eure F2

Mittwoch, 26. August 2015

Die Löcher im Bratschlauch...

Kennt ihr diese tollen Knistertücher für Babys? 

Die kann man ja bekanntlich ganz einfach selber nähen. Man nimmt ein Stück Bratschlauch und durchlöchert es. Dann braucht man noch zwei Stoffstücke (so groß wie der Bratschlauch) die man nach belieben aufhübscht. Nun legt man ein Stück Stoff mit der rechten Seite nach oben vor sich hin. An den Rand (natürlich nach innen gerichtet) legt man nach belieben Bänder oder Ähnliches. Darauf das zweite Stoffstück (linke Seite nach oben) und ganz oben den Bratschlauch. Einmal fast ganz herumgenäht, gewendet, Wendeöffnung geschlossen und fertig ist das Knistertuch. Sehr beliebt bei Babys und ein tolles Geschenk!

ABER, und hier komme ich zum eigentlichen Grund für meinen Post:
Wozu die Löcher?

Ich bin in diversen Facebookgruppen mit dem Thema "Nähen" unterwegs und Knistertücher sind dort allgegenwärtig. Ab und an kommt immer die Frage: "Wozu eigentlich die Löcher?" Und bei den Antworten sträuben sich mir die Haare. "Damit es besser knistert!" "Dann verzieht sich nichts beim waschen!" "Dann bekommt das Tuch keine Knicke!" "Dann wird das Tuch leichter!" oder "Keine Ahnung!" So weit, so gut, wäre da nicht immer der Nachsatz "GEHT ABER AUCH OHNE!" Ja, es knister auch ohne, ja, es verzieht sich nix ohne, ja, auch die Knicke halten sich in Grenzen und Ja, das Tuch wiegt auch ohne Löcher keinen Zentner. Aber, das sind nicht die Gründe für die Löcher.
Der Grund ist so simpel wie auch wichtig:

Ohne die Löcher können die Kleinen an dem Tuch ersticken!

Jeder weiß, dass Kinder nicht mit Plastiktüten spielen sollen, da sie das Plastik ansaugen können und sich somit Nase und Mund verschließen. Und ein Knistertuch ohne Löcher ist nichts Anderes. Zudem sind Babys in den ersten Monaten nicht in der Lage, sich Dinge vom Gesicht zu ziehen. Deshalb sind Bratschläuche ohne Löcher eine tatsächliche Gefahr.

Ich möchte hier keine Panik machen, oder Knistertücher verteufeln. Mit Löchern gibt es dazu auch absolut keinen Grund! Pieps hat selbst eins! Als ich es genäht habe, habe ich den Schlauch mit dem Locher derart malträtiert, dass am Ende mehr Loch als Schlauch übrig war. Und was soll ich sagen: Es hält trotzdem :)

Ich habe einfach folgende Bitte an Euch. Wenn ihr mitbekommt, dass jemand so ein Tuch nähen will, weist ihn oder sie bitte einfach darauf hin, wozu die Löcher wichtig sind. Ihr dürft natürlich auch gerne diesen Post weitergeben. Mein Hauptanliegen ist, dass jeder Knistertuch-Näher weiß, warum man den Bratschlauch locht. Und ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn ihr mir dabei helft!

Danke!
F2

Dienstag, 25. August 2015

Sommerkleidchen mit Hose aus Bluse

Kennt Ihr das? Es gibt Kleider, die einem eigentlich gefallen, aber sie haben irgendetwas, das einen stört. So ging es mir mit dieser grün gepunktete Bluse. Eigentlich mochte ich sie an mir immer sehr gerne. Aber nachdem ich sie in der Schwangerschaft und Stillzeit ständig anhatte, hatte ich sie irgendwie satt.
Ich beschloss, für E ein niedliches Kleidchen mit Hose für den Sommer zu machen. 
Zuerst maß ich den Brustumfang von E, drehte die Bluse quasi auf den Kopf und schnitt ein Rechteck (oder eher ein Trapez, damit es schön schwingend fällt), rundete dem Saum etwas und säumte diesen.

Für die Träger brauchte ich nun noch vier schmale Streifen, die ich jeweils vorn und hinten und rechts und links annähte und oben verknotete. So kann die Länge variiert werden und ich finde, mit den Schleifchen sieht es noch süßer aus.


Erst ein paar Wochen später fiel mir dir Idee zu der Hose ein. E hatte zwar das Kleidchen an, aber die Windel oder eine andere Hose blitzte immer hervor.

Für die Hosenbeine nahm ich die beiden Ärmel, nähte sie zusammen (ähnlich wie bei den Baby Leggings) und zum Glück hatte ich noch einen Rest Stoff von der Bluse mit Gummiband, das ich zum Saum umfunktionierte.

Ich freue mich so sehr, dass der Sommer dieses Jahr so schön ist, und dass E diese Kombi schon einige Male tragen konnte. Sobald es etwas kälter wird, kann ich mir gut vorstellen, das Oberteil mit einer Jeans und Strickjacke zu kombinieren.

Eure F1

PS: Verlinkt auf dem tollen Creadienstag!

Montag, 24. August 2015

Der Miro

Guten Morgen!

Ich bin so beeindruckt von der tollen Tasche von F1! Eigentlich dachte ich mir, dass ich den nächsten Stuttgarter Stoffmarkt ausfallen lasse. Schließlich habe ich mir vorgenommen, erstmal die Stoffe zu vernähen, die ich schon habe. Aber jetzt brauche ich Wachstuch! Unbedingt!

So etwas Tolles und Innovatives kann ich euch heute leider nicht zeigen, denn ich habe all meine Energien gestern in einen Miro von Worawo
Ihr kennt das ja schon- das Kind darf noch hineinwachsen.
fließen lassen. Insgesamt ist es mein Dritter. Einen gab es schon für meinen Freund und einen für Pieps. Bei den Beiden habe ich anstatt der Kapuze einen Stehkragen angenäht. Beim Piepspapa finde ich das auch super, aber bei der Lütten nervt der Kragen ein bisschen. Die eigentlich Mirokapuze finde ich aber für Babies auch nicht so spitze, also habe ich selbst eine entworfen.
Geplant war, dass sich die Kapuze vorne überlappt, ähnlich wie beim Kapuziert4us von Leni pepunkt. Zuerst hat auch alles gut geklappt und ich war richtig stolz, dass ich mich bei der Farbauswahl mal was getraut habe. Den Schnitt habe ich auch noch etwas verkleinert, da er leider erst bei Größe 86 losgeht. Einen Miro zu nähen macht übrigens unheimlich Spaß und die Anleitung ist so toll, dass sich wirklich jeder darantrauen kann.
Naja, als letzten Schritt wollte ich dann die Kapuze annähen. Überlappend- ihr erinnert euch. Aber obwohl ich alles richtig ausgemessen hatte war die Kapuze zu klein.Oder besser gesagt, der Ausschnitt zu groß! Zwischen den Kapuzenteilen waren ca 2 cm frei.Nix mit Überlappen. (Ich nehme mir jetzt übrigens ganz fest vor, schon während des Nähens Fotos zu machen, damit ich euch die schlecht aufenden Zwischenschritte zeigen kann. Ich hab´s leider gestern total vergessen.)
Zuerst wollte ich die beiden Teile vorne mit einem Knopf zusammennähen, aber der Knopf war mir zu nah an Piepsilottas Mund und damit die Gefahr, ins zu verschlucken einfach zu hoch. Also habe ich die Kapuze wieder abgetrennt (zum Glück geht das bei einer Overlock-Naht ruckzuck!). Dann habe ich sowohl vorne als auch hinten am Ausschnitt Kellerfalten genäht, die mir 2 und 3 cm gebracht haben. Und, hurra, nun sieht die Kapuze aus, wie ich sie mir vorgetstellt habe. Die Falten gefallen mir am fertigen Teil richig gut und der Piepskopf passt immernoch locker hindurch! Jippie!!


Dazu gab es dann noch passende Schäfchen-Leggings, diesmal mit verbessertem Füßchenteil.
Ich wünsche Euch allen einen guten Start in eine hoffentlich schöne Woche,
F2
Für ein bisschen Montagsinspiration schaut mal hier vorbei!

Sonntag, 23. August 2015

Schwimmbadtasche aus Wachstuch

Schon vor ein paar Monaten entdeckte ich beim Stöbern im Internet auf diesem Blog dieses tolle Täschchen. So eines wollte ich unbedingt auch und ich habe mich in Gedanken schon mit E (und eben dieser Tasche) im Freibad gesehen.


Was man benötigt:
ca. 60 cm x 50 cm Stoff (z.B. Wachstuch, beschichtete Baumwolle, etc.)
3 Ziplock-Beutel 1 Liter Inhalt
3 Ziplock-Beutel 3 Liter Inhalt
Schrägband oder ähnliches
Schnappverschluß
Nähgarn, Stecknadeln, Nähmaschine

Wie praktisch, dass mir meine Mutter aus ihren Urlauben immer tolle Stoffe mitbringt (gracias Omacita!). Dieses Wachstuch stammt aus Honduras, ist abwaschbar und lässt sich trotzdem super leicht verarbeiten.

Wir hatten zu Hause noch einige Schlüsselbänder zu Hause rumliegen (die es immer gratis auf Messen gibt) und eines konnte ich sowohl für das Band in der Mitte und auch für den Schnappverschluß verwenden. 

Zuerst für die Laschen zwei ca 10 x 4 cm breite Streifen schneiden, rechts auf rechts nähen, wenden und die Verschlüsse einfädeln. Diese Laschen werden dann an den beiden schmalen Seiten mittig festgepinnt.


Der große Stoff wird nun auch rechts auf rechts an der langen Seite auf die Hälfte gefaltet und an den Kanten zugenäht, dabei die Laschen mitannähen, zum Wenden aber eine kleine Wendeöffnung lassen. Stoff wenden und die Beutel nach Belieben darauf verteilen und festpinnen. Die Beutel können sich ruhig in der Mitte überlappen. Nachdem sie festgenäht wurden, kann man das Überschüssige einfach abschneiden. Dann das Schrägband annähen und darauf achten, dass alle Beutel durch das Band bedeckt sind. Noch die Wendeöffnung schließen und fertig!


Diese Tasche hat sich tatsächlich als super praktisch beim Freibadbesuch erwiesen. Ich habe nicht nur (Schwimm)Windeln, Cremes, Badehose und Wechselkleidung für die Kleine dabei (kann mir also die große Wickeltasche sparen), sondern kann auch alle wichtigen Dinge, wie Schlüssel und Geld reinpacken und mit ans Becken nehmen. Später können die Badesachen, die nass geworden sind, wasserdicht verpackt werden. Ich bin mir sicher, dass sie in der Wintersaison genauso häufig im Hallenbad zum Einsatz kommen wird!

Eure F1

P.S. Diesen Beitrag findet ihr auch beim Weekend Wonderland!

Samstag, 22. August 2015

Jeans-Wal

Hallo,

genießt ihr auch das Wochenende? Wir waren heute unterwegs, um uns ein bisschen beraten zu lassen, denn Pieps braucht bald einen neuen Kindersitz fürs Auto. Aus der Beratung wurde dann schnell mehr und zack- wir haben einen Kindersitz gekauft. Und eine Matratze fürs nächstgrößere Bettchen. Und eine Schildkröte für die Badewanne :D

Vielleicht setze ich mich später nochmal ans Nähmaschinchen, aber fürs erste zeige ich euch mal eines meiner älteren Projekte. 
Ein Wal aus den alten Jeans von Piepsies Papa. 

                  

Bei Pinterest habe ich eine Anleitung hierzu gefunden, aber im Gegensatz zu F1 tue ich mich immer unheimlich schwer, wenn ich kein genaues Schnittmuster habe. Ich trau mich dann lange nicht und tatsächlich geht´s auch oft schief. Auch der Wal sah schon von Geburt an so rampuniert aus, denn die Flossen wollte ich eigentlich rechts auf rechts nähen und dann wenden, aber das war unmöglich. und irgendwie habe ich anscheinend auch oft die Nahtzugabe nicht eingehalten und er fleddert ein bisschen aus. Sogar flicken musste ich ihn schon. Aber:
Ich finde ihn trotzdem ganz toll! Er passt genau in Piepsies Arme wenn sie zum Einschlafen etwas zum festhalten braucht, er hat keine Fusseln, die sie einatmen könnte und er ist nicht so kitschig wie manch rosa Teddy. 








Eigentlich habe ich mir schon längst vorgenommen, dem Wal ein paar Brüder und Schwestern zu nähen. Vielleicht kann ich dann bald eine ganze Wal-Familie zeigen :)
F2

Freitag, 21. August 2015

Baby-Beanie

Dieser Post ist quasi ein Plagiat von F2s Post vom Montag: Nicht nur das Thema ist das gleiche, auch die Länge des Posts ist ähnlich: nämlich kurz (hmmm... kurze Länge, geht das überhaupt??)


Für diese Baby-Beanie für E habe ich das Schnittmuster der Bäumchen Beanie genutzt und oben etwas gekürzt, damit es nicht ganz so beanieartig nach hinten hängt. Stoff hatte ich noch übrig und als Innenfutter diente mir wieder mal ein ausrangiertes T-Shirt von mir. 


Und auch wie F2 geschrieben hatte: in nur ein paar Minuten ist die Mütze fertig genäht und bereit zum Einsatz!
Ich wünsche Euch eine gute Nacht,
F1

Donnerstag, 20. August 2015

Das Drama um den Kreuzausschnitt

Hallo, meine Name ist Franziska und ich habe eine Kreuzausschnitt-Phobie!

So, puh, jetzt wo das raus ist, geht´s mir direkt besser. Zur Erklärung:
Kreuzausschnitte, oft auch amerikanische Ausschnitte genannt, sind, gerade bei Kinderkleidung, unheimlich praktisch. Der Kopf passt ganz leicht und ohne lästiges aufknöpfen hindurch und wenn mal ein kleiner "Unfall" passiert, kann man auch das ganze Kind samt Schultern aus dem Ausschnitt fummeln. Bis hierhin liebe ich Kreuzausschnitte. Die Liebe hört aber in dem Moment auf, wenn ich versuche, so ein Ding selbst zu nähen. Es geht nicht! Pieps läuft manchmal mit einem Shirt herum, dessen Ausschnitt aussieht, als wäre er drei Nummern zu groß und auch mein Neffe hatte das Pech, von mir mit solch einem Exemplar benäht zu werden. Doch woran liegt es? Ich habe wirklich super Anleitungen gefunden, die exakt beschreiben, wie man den Stoffstreifen erst an die Rückseite näht und dann zweimal umschlägt und vorne befestigt, wo man den Streifen dehnen muss und wo dies ganz dumm wäre und und und. Aber dennoch will es einfach nicht funktionieren.
schief und krumm
Nun habe ich mir vor Monaten vorgenommen, der Pieps einen Schlaf- und Spielanzug zu nähen und habe dafür einen traumhaften Stoff gefunden. Auch ein idealer Schnitt war schnell zur Hand, der Anton* von Klimperklein. Aber, ihr ahnt es, der hat einen Kreuzausschnitt!. Also habe ich in den Monaten seit Ostern (da habe ich den Stoff gekauft!) viele, viele Ausreden gefunden, wieso ich den Anzug noch nicht nähen konnte. Es war zu warm, Pieps brauchte viel dringender eine Hose (als ob...), die Nächte waren nicht kalt genug für langarmige Schlafanzüge, und und und. Aber jeder Phobie sollte man sich früher oder später stellen und außerdem wollte ich unbedingt den wunderschönen Stoff verarbeiten. Also war es gestern so weit: Ich habe den Anton genäht. Und gemeinerweise ist gleich der erste Schritt der olle Ausschnitt. Die Anleitung ist super detailliert und klar bebildert, so dass ich zuversichtlich an das Ganze heranging. Aber was soll ich sagen: Es hat mal wieder nicht geklappt. Zuerst habe ich mich so auf das Bändchen konzentriert dass ich nicht gemerkt habe, dass ich den halben Anzug mit festgenäht habe. Also wieder aufgetrennt. Beim zweiten mal war alles wellig; sowohl an den Stellen, an denen ich den Streifen gedehnt habe, als auch an allen anderen. Wieder aufgetrennt. Dabei hab ich auch noch ein Loch in den Stoff gerissen. Beim dritten mal habe ich vorsichtshalber den Stoff gedehnt, so dass das Band definitiv NICHT gedehnt war. Hat natürlich auch nicht funktioniert und zu allem Überfluss war auch noch meine Naht ganz schief.

Nach all den Versuchen sah der Stoff so malträtiert aus, dass ich das Vorderteil nochmal neu zuschneiden musste. Mein schöner, schöner, ein halbes Jahr aufbewahrter Stoff, einfach so verschwendet. Ich hätte heulen können. Und ab dem Moment hab ich geschummelt. Nix mit hübsch umgeschlagenen Bändchen- ein ganz normales Bündchen kam dran. Sowohl vorne als auch hinten. Und während zwar immernoch nicht alles so sitzt, wie es sollte, wurde das mein bisher schönster Kreuzausschnitt. Hurra!

Der Rest des Anzugs ging dann fast wie von selbst und mit dem Ergebnis bin ich trotz allem glücklich.

Natürlich etwas groß genäht- soll ja lange passen

Tja, doch was ist mein Fazit zum Kreuzausschnitt? Ich finde ihn immernoch praktisch zu haben aber blöd zu nähen. Vorerst werde ich bei meiner Bündchenmethode bleiben, aber ich habe mir vorgenommen, bald mal ins Nähcafe zu Kaktus&Perronegro zu gehen. Dann nehme ich mir einfach viel Stoff mit, und übe dieses Umschlagen bis. es. endlich. klappt!
Falls jemand von Euch einen guten Tipp hat, wie man Kreuzausschnitte nähen kann, schreibt ihn doch bitte in die Kommentare und vielleicht probiere ich ihn mal aus.
Eure F2

P.S. Beim Anbringen der Druckknöpfe habe ich den mittigen versehentlich andersherum eingesetzt als die Anderen. Erst hat es mich geärgert, aber jetzt werde ich es nur noch so machen, denn das verhindert, dass man den Anzug schief zusammenknöpft. Wer auch öfter mal zappelige Babys anziehen muss wird verstehen, dass das nicht selbstverständlich ist ;)
Links nur Ringe, mittig eine "Scheibe"

*Affiliate Link*

Mittwoch, 19. August 2015

Refashion: Strickjäckchen aus Pulli

Ich bin immer ganz beeindruckt, wenn F2 wieder was Tolles nach einem Schnittmuster näht. Ich traue mich meistens nicht so recht ran. Bei mir ist das meistens so: Idee, Stoff, schneiden, dann überlegen, weiter abschneiden, angleichen, schließlich zusammen nähen. Nochmal enger nähen, anprobieren, letzten Schliff anlegen. Passt! Mal mehr, mal weniger. 

So war es auch bei dieser Strickjacke. Ich fand die Farbe und das Material von meinem alten Sommerpulli toll, er war aber leider ziemlich ausgeleiert. Ich nahm als Muster eine Strickjacke von E und schnitt fröhlich drauf los. Vorder- und Rückenteil, und zwei Ärmel mit Originalbund. 


Als es ans Nähen ging merkte ich, dass die Teile ein bisschen schief waren und für die Ärmel brauchte ich bestimmt 5 Anläufe, bis die richtigen Seiten aneinander genäht waren (ich glaube, seitdem ist mein Trennmesser stumpf...). Da außerdem die Arme größer als die Armausschnitte waren, raffte ich die Arme oben zusammen, jetzt sieht es aus, als ob die leichten Puffärmelchen Absicht waren (hoffe ich doch zumindest!). 

Knopflöcher wollte ich bei diesem feinen Strick nicht machen, also entschied ich mich, nur einen größeren Knopf mit einer Lasche und einem Schleifchen (das auf dem Foto irgendwie wie eine Raupe aussieht...) aus einem Rest Kordel anzubringen. Die Knöpfe habe ich mal in einem 1€-Laden mitgenommen, ich konnte mich nicht zurückhalten und habe jetzt bestimmt 20 Stück zu Hause.


Alles in allem bin ich doch zufrieden, wie die Jacke geworden ist, und vielleicht hilft der Blog mir, in Zukunft etwas strukturierter und genauer zu arbeiten, auch damit so was wie das Stecknadelmalheur nicht mehr vorkommt!
Alles Liebe
F1

Dienstag, 18. August 2015

Leggings mit Füßchen selbermachen

Hallo!

Brrrrr, das Wetter ist heute ziemlich ungemütlich. Aber ich muss gestehen, ich mag das so! Regen finde ich super und ich bin ziemlcih erleichtert, dass es endlich wieder kühler ist. So komm ich auch wieder zum Nähen ;)

Pieps hat natürlich geholfen
Ihr kennt ja bestimmt diese Babyleggings mit integrierten Söckchen, oder? Ich finde sie toll, denn Pieps mag ihre Füße so gerne, dass sie immer an ihnen herumzuppelt und die Söckchen sonstwo herumfliegen. Aber leider gibt es diese Hosen nur bis Größe 68 zu kaufen, und eben dieser Größe entwächst die Kleine so langsam. Also "musste" ich selbst ran. Ein gutes Schnittmuster habe ich dazu nicht gefunden, und außerdem sah es auch nicht sooo schwer aus. Also habe ich als erstes Piepsilottas Füßchen vermessen und anhand der Maße eine Elipse aufgezeichnet- die Fußsohle. Ein Schnittmuster für die Leggings habe ich so erstellt, wie F1 es euch ja schon erklärt hat. Dieses habe ich dann etwas vergrößert, denn die benutze Leggings war eine Größe 68. Oben habe ich noch 2,5cm für das Gummiband hinzugefügt und unten, aus lauter Gewohnheit, 2 cm Umschlag. Dieser kam aber natürlich wieder weg, denn da sollte ja das Füßchen dran. Der Umfang des Leggingsbeinchens war nun 4,5 cm kleiner als der Umfang der Sohle, deshalb musste noch eine Brücke her. Hierfür habe ich einfach die obersten 4 cm der Sohle kopiert.

Um alle Schittteile kam nun noch eine Nahtzugabe herum. Hierfür habe ich einfach einen dünnen und einen dickeren Bleistift aneinandergeklebt. Dadurch war die Zugabe genausobreit wie später die Naht meiner Overlock sein würde.
Alle Teile habe ich danach doppelt zugeschnitten. 
Die Leggings wurde zuerst genauso wie gewohnt zusammengenäht, nur die Beinabschlüsse blieben offen. Nun habe ich die Brücke rechts auf rechts auf die Sohle genäht und anschließend das fertige Füßchen rechts auf rechts an die Leggings. 


Und das wars schon!

Beim nächsten Mal werde ich die Beine etwas schmaler- und dafür die Brücke etwas länger zuschneiden, denn ich hoffe, dass die Leggings dann noch besser sitzt. Aber ich bin trotzdem sehr zufrieden. Vor allem, da meine Pieps nun endlich wieder eine gut passende, maritime Hose hat!
Vielleicht hat ja jemand mal Lust, auch eine Leggings mit Füßchen zu nähen. Ihr seht, es ist gar nicht schwer und wir veröffentlichen Eure Werke gerne hier auf unserem Blog oder auf unserer Facebookseite.

Liebe Grüße,
F2

P.S. Wir sind heute beim Creadienstag dabei. Nr. 173! Schaut doch mal rum...
09 10